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Werbespot ist out? – Product Placement ist in!
Erfolgreiche Filmwerbestrategie am Beispiel der Erfolgsserie Miami Vice

Die ursprüngliche Fernsehserie aus den 80er-Jahren war berühmt für ihre Sportwägen, Rennboote und die beiden TV-Cops in BOSS-Anzügen.

20 Jahre später ist das Erfolgs-Duo Crockett und Tubbs von Miami Vice immer noch auf der Jagd nach den bösen Buben, allerdings in gediegeneren Outfits. Von Vorspann bis Abspann geht es nicht mehr daran, warum und weshalb man was im Film getan hat, sondern wie cool man während des Films aussah.

Doch wie sieht man cool aus? – Der Erste Schritt: eine Sonnenbrille. In den 80er und 90er Jahren waren dies die Ray-Ban-Sonnenbrillen, die dadurch ihr altehrwürdiges, 1937 gegründetes Unternehmen wieder in aller Munde brachten. Heutzutage trägt „Mann“, will heißen Colin Farrell, Sonnenbrillen von Sama. Mit anderen Worten „fesch sa ma“, wie die Münchner Schickeria sagen würde. Sama ist damit ein gelungenes Beispiel für Product Placement: Die erst acht Jahre alte Luxus-Brillen-Marke erhält dadurch in den USA und anderen Ländern eine exponierte Werbeposition im offiziellen Filmplakat sowie in verschiedenen Filmszenen in der Karibik. Damit jedoch nicht genug: Sama erscheint in verschiedenen neuen Hollywood-Filmen, wie Der Da Vinci Code und Mission: Impossible III.

Die nächste Stufe fürs coole Ich ist des Mannes liebstes Spielzeug: den richtigen fahrbaren Untersatz. Wer sich mit internationalen Drogenbaronen herumschlagen muss, benötigt ein standesgemäßes Gefährt. – Welches natürlich auch die notwendigen PS unter der Haube haben muss. – Man weiß ja nie, wann man „die Kurve kratzen muss“. Der Ferrari F430 Spider ist naturgemäß eine ausgezeichnete Wahl, um diese beiden Anforderungen voll zu erfüllen. Ein besseres Product Placement kann es kaum geben? Richtig! Der Sportwagen wird in derart vielen Szenen eingesetzt, man könnte sich fast wie in einem Werbespot mit Spielfilmlänge fühlen. Aber für einen wahren Ferraristi, und solche die es gerne wären, fällt dies nicht auf. Für die obligatorischen Verfolgungsjagden im feuchten Element finden Donzi 38ZR speedboats eine exzellente Verwendung. Und nach zu Lande und zu Wasser folgt in der Luft das Adam Aircraft A500.

Last, but not least, folgen noch die Luxusprodukte mit wahrer Rendite: Accessoires. Die Undercover-Polizisten verwenden Nokia-Handys mit Videotelefonie, Apple-Notebooks und Video- sowie hippe Audio-Geräte von Motorola.

Und was ist nun das Sahnehäubchen, um cool zu sein? Nun, bei James Bond war es der berühmt-berüchtigte Martini, naturgemäß geschüttelt, nicht gerührt. Für die Luxus-Cops des 21. Jahrhunderts ist es der Bacardi Mojito. Nicht einmal fünf Minuten nach Filmbeginn genehmigt sich Crockett einen Mojito an der Bar. Dieses Thema wird noch in weiteren Szenen zelebriert und ist, man höre und staune, sogar der Grund, weshalb er die Donzi anlässt und mit ihr nach Cuba jettet. – Verständlich, dass Bacardi behauptet, der Mojito sei der offizielle Miami-Vice-Cocktail.

Nicht nur Brillen und Boote eignen sich zum Product Placement! - Weitere Marken im Film Miami Vice:

Adam Aircraft, Apple, Bacardi, Benelli, BMW, Cadillac, Cadillac Escalade, Chevrolet, Chrysler, Crown Royal, Donzi, FedEx, Ferrari, GMC Yukon, Heckler & Koch, Hyatt Hotels, Jack Daniel's, Mercedes, Milano's Pizza, Motorola, NBC, Nike, Nokia, Pepsi, Range Rover, Sama, Shell, Sony, Sony PlayStation, Southern Comfort, Toyota, Xbox.

Product Placement ist nicht nur für große Firmen interessant! Schöne MittelstandsMarketing sucht derzeit noch Interessenten für das Product Placement in internationalen Actionfilmen und Thrillern mit Drehorten Neapel, New York, Tibet und anderen Orten. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine E-Mail oder rufen Sie uns an.

Auch Sie können Ihren Marketing-Event oder Ihren Messe-Auftritt erfolgreich filmtechnisch vermarkten oder einen Image-Film über Ihre Firma drehen! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Lesen Sie hier über weitere Beispiele für Product Placement in neueren Filmen!

© August 2006 by Kay Schöne MittelstandsMarketing

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