| Brand-building online -
Markenführung in der vernetzten Welt
“Markenbildung im Internet“ beschreibt einen Prozess, durch den
die Meinungsbildung eines Kunden oder Interessenten über eine Firma
und Ihre Produkte in einem Online-Medium wie dem Internet beschrieben
wird.
Die Erfolgsfaktoren dieses Online-Geschäftsmodells ergeben sich
daraus, wie eine Markenbildungs-Kampagne (Branding) koordiniert
wird und wie häufig Kunden der Firma die Marke wiedererkennen (Wiedererkennungswert).
Die Markenbildung zieht nicht nur Kunden an, sondern kreiert auch
einen Ruf von Qualität und Verlässlichkeit im Kopf der Kunden.
Auch der Investor-Relations-Aspekt sollte nicht vernachlässigt
werden: je bekannter eine Marke ist, desto höher ist ihr Wert –
und damit auch die Firma – für potentielle Investoren.
Die Bedeutung des Internets für nunmehr (fast) jede Kommunikationsstrategie
unterstreichen folgende Daten aus dem (N)Onliner Atlas 2007 von tns infratest: fast
zwei Drittel (60,2% / 39,2 Millionen) der deutschen Bevölkerung
sind Internetnutzer!
Zielgruppengerechte Kommunikation
In der Markenführung spielt die zielgruppengerecht Kommunikation
eine zentrale Rolle: Die Botschaft, die eine Firma oder Organisation
zu kommunizieren wünscht, sollte mit der Botschaft identisch sein,
die über traditionelle Werbemedien wie Imagebroschüren, Kataloge
oder Produkt-Flyer kommuniziert werden. Es gibt allerdings zwei
Unterschiede: die Botschaft sollte mediengerecht sein (zum Beispiel
durch zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten wie Ton / Werbe-Jingle)
und auch adäquat für die jeweilige Zielgruppe (bis zum 1. Quartal
2007 war das Internet-Publikum in Deutschland eher jünger als der
gesamtdeutsche Durchschnitt). Sicherlich ist das Publikum jedoch
technisch versierter als die Gesamtbevölkerung und verfügt über
ein im Durchschnitt höheres Einkommen.)
Schöne Neue Branding-Welt:
die Vorteile der Markenbildung über das Internet
Das Internet für die Markenbildung (brand building) zu verwenden
bringt mehrere Vorteile: Zum einen kann man Mikro-Marketing betreiben
und durch geschicktes Link-Management bzw. Banner-Marketing Zielgruppen
sehr präzise ansprechen (z.B. Eltern durch die Werbung auf einer
Webseite für Kinderbetreuung).
Wie Fiona Harvey, Technologie-Expertin der Financial Times,
bereits 2003 Jahren schrieb: „Es gibt Bevölkerungsgruppen, wie
z. B. jüngere Leute und Zielgruppen, die einer bestimmten Freizeitbeschäftigung
nachgehen, die man mit konventionellen Medien nicht (mehr) erreicht
bzw., deren Ansprache über Fernsehwerbung zu teuer wäre“.
Nach Erfahrung von Schöne MittelstandsMarketing kann
man zudem das Internet effizienter als konventionelle Medien dazu
verwenden, mit bestehenden und möglichen Kunden in einen Dialog
zu treten, Daten zusammenzutragen, gezielt Promotions an Kunden
zu richten, Gewinnspiele zur Lead-Generierung durchzuführen und
- sofern man auch eine englischsprachige Website hat - potentiell
die ganze Welt anzusprechen.
Notwendiges Know-how
Wichtig ist an dieser Stelle jedoch, dass die Firma, welche sich
dieser Methode bedienen möchte, ein solides Wissen über das
Internet und die Wirkweisen von Online-Medien aufweist. – Hinzu
kommt, wie für jede Werbekampagne, dass man einen genauen Einblick
in die Größe, Vorlieben und auch in die „Geheimsprache“ der Zielgruppen
vorweisen oder sich erarbeiten muss.
Hierbei kann Sie Schöne MittelstandsMarkting als Ihre Marketingabteilung
auf Zeit!sm gezielt unterstützen, z.B. durch
einen fokussierten, Ergebnis orientierten Strategie-Workshop.
Cross-Media: Medienübergreifende
Werbung erhöht Effektivität deutlich
Durch die Studien von Dynamic Logic, IAB, MSN und DoubleClick sind
bereits seit dem Jahr 2001 folgende Erkenntnisse offenkundig geworden:
Online-Marketing kann positive, bei unprofessioneller Handhabung
des Online-Marketing-Mixes auch stark negative, Auswirkungen auf
traditionelle Marken-Messsysteme haben.
Eine bereits im Jahr 2003 durchgeführte Studie für MSN durch die
European Interactive Advertising
Association (EIAA) schien den Wert von Internet-Werbekampagnen
für die Marken-Bewertung zu bestätigen: Überproportionale Erfolge
wurden bereits damals medienübergreifenden (cross-media-)
Werbekampagnen attestiert, insbesondere mit Internet und Fernsehwerbung:
Die Reichweite wurde bereits damals um 16% größer, zusätzlich zu
den 48% der Fernsehwerbung, eine Verbesserung von über einem Drittel!
Infratest dimap führt
eine Befragung einer Stichprobe von 2000 Probanden durch. Bei
der Studie legte Infratest einen besonderen Schwerpunkt auf die
Erinnerung an sechs Top-Marken, die medienübergreifende Kampagnen
durchgeführt hatten.
Probanden, die eine Werbung nur im Internet gesehen hatten,
erinnerten sich lediglich zu 5% spontan an die Marke. Zuschauer,
die die Werbung nur im Fernsehen gesehen hatten, erinnerten sich
zu 22% an die Marke. Für die medienübergreifenden Kampagnen
stieg dieser Wert auf über 31%, also fast die Hälfte, an!
Wobei ein weiterer zu berücksichtigender Faktor nach Meinung von
Schöne MittelstandsMarketing mit großer Sicherheit der visuelle
Auftritt und die Einzigartigkeit des Logos bzw. des gesamten Corporate
Designs gewesen sein dürften.
Die Rechtliche Dimension der Schönen Neuen Online-Welt
Die Marken-Wahrnehmung durch die Zielgruppe kann mittels einer
neuen Art von Direktmarketing gesteigert werden. Dies kann eine
E-Mail-Marketing-Kampagne beinhalten, welche immer noch als eine
der effizientesten Werbeinstrumente gilt. – Im Gegensatz zum beliebten
Telefonmarketing sind dem E-Mail-Marketing aufgrund einer EU-Richtlinie
sowie deutscher Gesetze und Urteile enge Grenzen gesetzt.
Um Ihnen zu helfen, diese Untiefen zu umschiffen, haben wir nachstehend
eine kleine Linksammlung erstellt. Die IHK Stuttgart hat eine informative
Web-Seite zum Thema E-Mail-Marketing bzw. Werbe-Mailings erstellt:
Werbung mittels Telefon, Telefax, E-Mail, SMS oder
Brief - was ist erlaubt? Wie bereits eingangs erwähnt, sollte
man – nach eingehender Zielgruppen (und Produkt-Eigenschafts- und
Nutzenanalyse) auch den Jargon der Zielgruppe sprechen (Netiquette oder rezipientorientierte Kommunikation
für die Online-Bevölkerung). Und, wie bereits eingangs erwähnt,
Know-how über die Wirkweisen und Durchführungsmöglichkeiten
von Online-Kampagnen sowie ein effizientes Kampagnen-Management
tun not.
Letztlich ist auch das neue Telemediengesetz (TMG) an vielen Webseitenbetreibern
vorbeigegangen. Nach Erfahrung von Schöne MittelstandsMarketing
war auch dessen Vorgänger, dem Teledienstgesetz (TDG), wenig Ruhm
beschieden: nur ca. jeder fünfzigste gewerbliche Webseitenbetreiber
kannte das TDG!
Das TDG und auch sein Nachfolger, das Telemediengesetz sind die
Umsetzung einer EU-Richtlinie zur klaren Kenntlichmachung der Verantwortlichkeit
für Seiteninhalte setzt. Diese sogenannte "Anbieterkennzeichnung"
ist langläufig als Impressumspflicht für kommerzielle Seitenbetreiber
bekannt. Vereinfacht gesagt, jeder, der eine Steuerklärung für die
beschriebenen Produkte oder Dienstleistungen abgeben muss oder müsste,
muss die Richtlinien zur Anbieterkennzeichnung einhalten.
Webseitenbetreiber, die sich nicht an diese Gesetze halten, drohen
- unbekannterweise - Strafen von bis zu 50.000 EUR! (Über die sogenannten
"Abmahnvereine" und ihre Aktivitäten berichten
wir regelmäßig unter der Rubrik "Aktuelles" auf unserer Internetseite MittelstandsMarketing.net.)
Einer der Wege für das E-Mail-Marketing,
der sowohl die rechtlichen, marketingtechnischen und soziologischen
Anforderungen am besten erfüllt, ist dass sogenannte "Doppelte Opt-In-Verfahren"
(double opt-in): Ein Interessent oder Kunde registriert sich
explizit für den Erhalt eines Newsletters und bestätigt dann
nochmals durch das Klicken auf eine Freischalt-Mail, dass kein Dritter
im die Werbemail „untergejubelt“ hat. - Auf diese Weise kann
sich seriöses E-Mail-Marketing von unerwünschten junk mails,
bzw. Spams klar unterscheiden.
Allerdings hat dieses Verfahren auch seine Schattenseiten. Das positivste Ergebnis ist jedoch,
dass die Partizipationsrate i.d.R. fast immer höher ist, als bei
anderen Verfahren. Mit anderen Worten, man hat eine höhere Erfolgsquote
hinsichtlich der Zahl der Rückmeldungen.
Ein beliebtes Instrument zur Ergänzung der Bemühungen
zur Neukundengewinnung (Kaltakquise) sind sogenannte Outbound-Call-Center.
Also Telefonmarketingfirmen (oder interne -abteilungen), die
Kaltakquise mittels Telefon (bzw. auch Fax) betreiben.
Schöne MittelstandsMarketing vertritt hier die Auffassung,
dass man sich aufgrund der hohen Kosten für jeden Anruf sogenannte
Karteileichen und alte Adressdatenbestände nicht leisten kann. Sie
führen zu zu hohen Streuverlusten, was zu hohen Ineffizienzen und
Folgekosten führt.
The Power of Blogs - das Internet wird interaktiv
In den vergangen Jahren sind neue Ideen und Technologien im Internet-Branding
entwickelt worden. Viele setzen auf ein partizipatives Marketing
im Rahmen vom Web 2.0. Auch durch sogenannte Communities (also
virtuelle Gruppen oder Cliquen unter einer bestimmten Internetadresse,
die sich alle für ein bestimmtes Thema interessieren) wird
dies on- und offline unterstützt.
Ein Instrument, was sogar Weltkonzerne das Fürchten lehren kann,
sind sogenannte Blogs, oftmals als Abkürzung für "Web-Logs"
beschrieben, also Internetseiten-"Mitschnitte" oder -"Protokolle".
Hierbei handelt es sich um ein digitales Journal, in dem in der
Regel registrierte Nutzer Beiträge zu einem Thema veröffentlichen
können („posten“ in der Sprache der Onliner).
So kann es den Onliner nicht verwundern, dass in einer
Studie über die Stärke von 125 Marken im deutschsprachigen Web
im Jahr 2003 sich unter den 3 Letztplatzierten zwei Mineralölgesellschaften,
Shell und Esso, befanden.
Weshalb die Wichtigkeit von Blogs prinzipiell für die Kommunikationspolitik
fast aller großen Unternehmen zwischenzeitlich derart gestiegen
ist, ist schnell erklärt: "Mehr als eine Million Menschen nutzen inzwischen
hierzulande Blogs", wie die aktuelle ARD/ZDF-Online-Studie herausfand.
Blogs können ein sehr effektives
Instrument für kleine und mittelständische Unternehmen darstellen,
um Ihre Marke bekannter zu machen, denn sie sind ein verhältnismäßig
kostengünstiger Weg einen Dialog zu starten. Jedoch muss aufgrund
von Urteilen auf das Haftungsrisiko der sogenannten "Störer-Haftung"
geachtet werden: der Webseitenbetreiber kann sich einer Haftung
für getroffene Aussagen, z.B. Beleidigungen im Blog gegenüber
Dritten nicht vollständig entziehen: Wie der Verein Abmahnwelle
e.V. in seinem Newsletter vom 12.05.2007 berichtete, hat der
BGH „... mit Urteil vom 27. März 2007 (VI ZR 101/06) letztinstanzlich
entschieden, dass [...]gegen den Betreiber eines Forums (gleich
welcher Art) immer ein Unterlassungsanspruch [besteht], sobald dieser
auf die Rechtsverletzung hingewiesen wurde.“
Wenngleich den Rechtsabteilungen großer Firmen hier ein neues Verteidigungsinstrument
gegeben wurde, gilt auch in der Schönen Neuen Web-Welt: "wo kein
Kläger, da kein Richter". Größere Firmen mit einer aktuellen Internet-Kommunikationsstrategie
auf bedienen sich deshalb neuer Technologien, die es ihnen ermöglichen,
auch Web 2.0-Inhalte wie Blogs zu durchsuchen. Ein Beispiel dafür,
dass diese auch aus Deutschland kommen können, ist die gridpatrol©-Technologie
der Firma ethority GmbH & Co. KG, die im Juli 2007 eine beispielhafte Auswertung für die Automobilindustrie veröffentlichte.
Viele erfolgreiche Blogs, welche zum Beispiel bei Software-Firmen
die Support-Seiten durch Nutzer-(Selbsthilfe-) Gruppen oftmals attraktiv
ergänzen, beschäftigen hierfür ehrenamtliche oder angestellte Moderatoren.
– Nicht zuletzt auch, um Diskussionsstränge (sogenannte threads)
nicht zu sehr in Irrwege verlaufen zu lassen und dadurch sukzessive
den Nutzwert des Blogs und damit des gesamten Internetauftritt in
Mitleidenschaft zu ziehen.
Ein weiteres Konzept im Rahmen des partizipativen Marketings ist
die Nutzung von Internetauftritten wie MySpace.com
und YouTube.com,
um eine Markenbekanntheit zu erzielen. (Auf diesen Webseiten kann
man kostenlos selbstgedrehte Videos der Weltöffentlichkeit
zugänglich machen.) Die Popularität dieser Seiten, gemessen
mit dem PageRank,
lliegt gleichauf mit der von Google
(8 von 10)! Während dies ein sehr kostengünstiger Weg ist, die eigene
Firma einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, sagen jedoch
viele Kritiker, dass man eben nur das erhält, wofür man auch bezahlt
hat.
Es gibt jedoch noch immer sehr viel Marketingfachleute, die diese
Netzwerk-Seiten (networking websites) als ein ausgezeichnetes
Instrument ansehen, Kundenbindung zu generieren und, zu guter Letzt,
den Absatz der eigenen Produkte zu steigern. - Ein Beispiel hierfür,
was zwischenzeitlich sogar bis nach Asien reicht, ist XING (vormals OpenBC).
Globalisierung im Cyberspace: Die geografische
Dimension
Vielen Personen, die sich nicht oder fast nie im Internet bewegen
(sogenannte Offliner) ist nicht bewusst,
dass Sie mit der Schaltung einer Website von einem Tag auf den anderen global
"sichtbar" werden, vorausgesetzt, die richtige "Telefonnummer"
(URL / Internetadresse) ist bekannt. Richtig ist auch, dass Markenbekanntheit
(brand awareness) oftmals nicht auf einem internationalen
oder globalen Niveau entwickelt sein muss. Dies würde nicht
nur die Sprach- sondern auch die Logistikkompetenz vieler Klein-
und Mittelstandsbetriebe völlig überfordern.
In der Regel ist es als erster Schrift zwingend erforderlich ein(ig)e
(wenige) Marktnischen zu identifizieren, um dann im Zielgruppensegment
Markenbekanntheit zu generieren. Im Prinzip ist alles, was man dafür
benötigt eine erfolgreiche Marketingkampagne, die durch verschiedene
Wege umgesetzt werden kann:
Werbepartnerschaften mit anderen Firmen, z.B. durch
Co-Branding,
Zertifizierungen wie „Microsoft Gold-Partner“),
Direktmarketing-Kampagnen (inklusive Mailings).
Eine gezielt gestaltete und eingesetzte Firmen-Website
...
... und eine in cross-media-Kampagnen versierte
Marketing- und PR-Abteilung.
Dieser letztgenannte Service kann jedoch auch bei spezialisierten
Agenturen zugekauft werden, die sich eng verzahnt in die Strategientwicklungs-
und Vertriebsprozesse des Unternehmens einbinden.
Bedenken gegenüber dem Internet als Instrument der Markenbildung
Oftmals haben Unternehmen Bedenken gegen den Einsatz des Internets
als Instrument zur Markenbildung, weil eine Marke scheinbar in diesem
Medium weniger Schutz zu genießen scheint. Viele sind der Auffassung,
dass Firmen das Internet permanent und genauestens nach Nennungen
ihrer Marke durchforsten müssten, um nötigenfalls zum Beispiel mittels
des vorgenannten Urteils, Schaden von ihren Marken abwenden zu können.
Bedenken bestehen aber auch darin, dass man von einer positiven
Erwähnung in stark frequentierten on- und offline Medien (wie Testberichten
von einer plötzlichen Nachfrage-Welle überrollt werden könnte und
dadurch ein negatives Feedback (zum Beispiel durch mangelnde Erreichbarkeit
durch Überlastung der Telefonzentrale, der Internetseite, ...) entstehen
könnte.
Im Zeitalter von Blogs scheint dies umso wichtiger, als durch Identitäts-Diebstahl
oder weitgehend anonyme Nutzerprofile rechtliche Schritte durch
versierte Nutzer stark erschwert werden.
Nicht immer geht es nur um Foren, Blogs oder Produkttests über
die eigene Marke. Manchmal kann ein falsch gesetzter Link schon
der „Stein des Anstoßes“ sein. Schöne MittelstandsMarketing ist
der Meinung, dass es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis ein
effizientes Online-Überwachungssystem der Firma für ihre Produkte
und Marken stärker Banken und Rating-Agenturen gewichten werden
wird.
Krisenkommunikation als neue Disziplin
der Öffentlichkeitsarbeit
Die Krisenkommunikation nimmt im Internetzeitalter eine immer zentralere
Rolle ein: Man denke nur an den PR-Supergau der Firma Shell mit der Versenkung
der Brent Spar in den 90er Jahren! Sehr treffend drückt es Greenpeace
noch heute auf ihrer Internetseite aus: "ein Konzern versenkt sein Image".
Natürlich kann man die PR-Kampagne auch anders sehen: für Umweltschutzorganisation
war es "einer
der Höhepunkte in der über 30jährigen Geschichte von Greenpeace."
Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig ein PR-Krisenmanagement für
alle größeren Firmen werden kann, die im Rampenlicht öffentlicher
Medien stehen. - In seiner Dissertation "Management von Risiko- und Krisenkommunikation
- zur Bestandserhaltung und Anschlussfähigkeit von Kommunikationssystemen"
zeigt Jürgen Schulz das Risikopotential von Krisen für Wirtschaft
und Politik als Herausforderung für das Kommunikationsmanagement
auf. In seinen Abbildungen in Kapitel 7 der diplomierte
Kommunikationswirt wird graphisch auf, welche Schockwellen für das
Unternehmensimage durch mangelnde Krisenkommunikation entstehen
können und zeigt Lösungsansätze auf.
Das Ergebnis eines mangelhaften Krisenmanagement bringt
das Institut für Friedenspädagogik e.V. in Tübingen wie folgt sehr
treffend auf den Punkt: "Greenpeace hat Shell in die Knie gezwungen".
Wie teuer Werkschließungen im Inland Konzerne, die im Rampenlicht
der Öffentlichkeit stehen, kommen können, zeigt eine weitere
Fallstudie:
AEG war zu Beginn des 20. Jahrhunderts der größte
Konzern der Welt. Unter seinem Logo wurde der Lavamat, der Haarfön,
der Farbfernseher, das Tonband und das Bildtelefon entwickelt und
vermarktet. Das letzte Kapitel der Firmengeschichte wird unter dem
Dach des Daimler-Konzerns geschrieben: Im Rahmen der Abwicklung
der gescheiterten „Integrierten-Technologiekonzern-Strategie“
werden 2004 die letzten Rechte an der Traditionsmarke AEG an die
schwedische Electrolux-Gruppe verkauft.
Die Schließung
des Nürnberger Werks und die Produktionsverlagerung nach Polen
entwickelt sich nach den spektakulären AEG-Streiks im März
2007 zum Desaster: Jeder vierte Mitarbeiter meldet sich krank,
die Produktion bricht ein, die Qualität leidet und der Mutterkonzern
ist letztlich gezwungen, die Schließung sogar noch um einige
Monate vorzuziehen. Laut AEG-Betriebsratchef kommt es durch die
Nachbeben der Nürnberger Streiks in Deutschland und
Europa zu Umsatzeinbrüchen von bis zu 30%.
Auch ein weiterer Skandinavier fährt derzeit einen
harten Kurs: Ein weiteres Beispiel könnte die Schließung
des deutschen Werkes vom finnischen Mobilfunk-Hersteller Nokia
in Bochum werden. Die Produktion soll größtenteils
in ein von den Lohnkosten her noch günstigeres, neues EU-Mitgliedsland
verlagert werden, Rumänien.
Erinnerungen an die Abwicklungsfälle AEG,
AGFA
und BenQ werden wach. Bereits jetzt ist der
Imageschaden für Nokia beträchtlich: Selbst wenn die Bochumer
Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen Subventionsbetrug einstellen
sollte, ist der Prestigeverlust
für die Marke Nokia, zumindest in Deutschland, nicht von
der Hand zu weisen. In vielen Foren und Blogs wird zu Nokia-Boykotten
aufgerufen. Ob sich dies für Nokia auch "in
klingender Münze" auswirken wird, müssen die Absatzzahlen
der kommenden Monate zeigen. Einen Vorgeschmack hierauf wird es
bei der Veröffentlichung
der Quartalsergebnisse am 17. April 2008 geben ...
Marketing- und Branding- Innovationen im Internet - heute und
morgen
Die Markenbildung im Internet erfordert nach Ansicht von Schöne
MittelstandsMarketing einen weiteren Themenkomplex, der zu berücksichtigen
ist. Wenngleich auch die Grundidee, die eigene Markenbildung durch
das Internet zu forcieren sich weiter steigender Beliebtheit erfreut,
mangelt es vielen Firmen häufig an der Fokussierung, die professionell
durchgeführte, traditionelle Werbekampagnen in der Vergangenheit
aufgewiesen haben.
Diese neue Flut von digitaler Markenbildung wird häufig mit Worten
wie „alternativ“, „unkonventionell“ oder „bahnbrechend“ verkauft.
Richtig ist jedoch, dass auch die Online-Kampagnen „nur mit Wasser“
kochen. Leider wird oft nur „alter Wein in neue Schläuche“ abgefüllt.
Wie eingangs geschildert sind Dinge wie Zielgruppen-Jargon und Netiquette
im Internet noch unabdingbarer online als bei traditionellen Werbekampagnen –
nicht zuletzt auch wegen der Unwägbarkeit der Direkt-Zugriffe durch
Suchmaschinen.
Wie der Erfolg von Google AdWords und AdSense gezeigt hat, werden
interaktive Marketingkampagnen künftig sicherlich einen weiterhin
steigenden Anteil der Firmen-Werbebudgets für sich beanspruchen
können. Relativ junge, zwischenzeitlich jedoch etablierte Technologien
wie pay-per-click treiben diesen Mega-Trend unerbittlich
voran. Sie machen erstmals in der Geschichte des Marketings Werbekosten
wirklich direkt messbar.
Wenngleich das Internet als Massenmedium schon „altbewährt“ ist,
so ist seine Nutzbarmachung als Markenbildungsinstrument noch relativ
jung.
Hier greift nun die Philosophie von Schöne MittelstandsMarketing>
um das oftmals geringe Marketing- und Werbebudget höchst effizient
einzusetzen, werden in Zukunft immer mehr Firmen über einen
professionellen, dynamischen Internetauftritt verfügen. Nach
der ersten Welle der deutschen Internetpioniere in der zweiten Hälfte
der 90er Jahre, kommt es nunmehr zu einer neuen Medienrevolution:
auch kleine und mittlere Unternehmen nutzen das Internet wie das
Telefon als stets aktuelles Kommunikationsinstrument.
Im Gegensatz zu den Gründertagen des Internets gilt jedoch heutzutage
nicht mehr „dabei sein ist alles“. Vielmehr muss ein professionell
erstellter Internetauftritt sich zielgerichtet sowohl an den Produkten
und Zielgruppen, als auch am Ergebnis orientieren. Er muss mit den
konventionellen Werbemitteln wie Flyer, Geschäftsausstattung und
Kfz-Beschriftung harmonieren und vor allem auch kontinuierlich mit
aktuellen Inhalten versehen werden.
Wir sind deshalb der festen Überzeugung, dass selbst Firmen mit
einer versierten Online-Marketing-Mannschaft über kurz oder lang
nicht mehr an einem sogenannten Content-Management-System vorbeikommen
werden. Mit diesen Content-Management-Systemen können auch Firmen
und deren Mitarbeiter ihre Webseiten selbst stets aktuell halten,
auch wenn Sie das Programmieren in html, Java oder PHP nicht beherrschen.
Zwischenzeitlich gibt es zwar auch lizenzkostenfreie Systeme, aber
hierbei wird jedoch gerne übersehen, dass zum einen ein erheblicher
Einrichtungsaufwand entsteht, zum anderen auch Folgekosten für die
Pflege der programmierten Seiten und die Mitarbeiterschulung anfallen.
Gerade auch letzter Punkt wird bei einem Investitionsvergleich meist
nicht beachtet. Dies ist um so gravierender, als bei den meisten
Systemen eine längere Schulung für alle Nutzer notwendig ist.
Schöne MittelstandsMarketing hat aufgrund seiner über 10-jährigen
Erfahrung mit der Gestaltung von Internetauftritten deshalb ein
eigenes System entwickelt, dass diesen Aspekten Rechnung trägt und
dabei die Gesamtkosten erheblich reduziert, das Schöne Content-Management-System (S-CMS).
Gerade in kleinen und mittleren Firmen und Organisationen kann
diese PR-Revolution nur stattfinden, wenn alle ihre Leistungsträger
an der "Firmenvisitenkarte im Cyberspace", dem Internetauftritt,
mitarbeiten. Nur wenn hierbei der Schulungsaufwand sehr gering ist
und die Benutzerführung weitestgehend intuitiv, ist dies auch nur ansatzweise
in der Praxis realisierbar.
Schöne MittelstandsMarketing ist einer der führenden Anbieter für
Strategieentwicklung und medienübergreifendes Marketing für mittelständische
Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Wünschen Sie weitergehende
Informationen, schicken Sie uns bitte eine E-Mail oder rufen Sie uns an.
© Februar 2008 by Kay Schöne MittelstandsMarketing Foto Welle basierend
auf © Joujou/PIXELIO
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